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Nachdem
29 Karnevalsverrückte sieben Jahre im Kerpener Rosenmontagszug teilnahmen und
die Kostüme jedes Jahr aufwendiger und dementsprechend kostspieliger wurden,
kam uns die Idee nach einem Kostüm, welches wir jedes Jahr tragen und
verschönern konnten. Aber welches Kostüm konnte dies sein? Wir waren nach einem
Besuch im Stammeslager der „1. Kölner Hunnenhorde“ so fasziniert, dass der
Gedanke, eine eigene Hunnengruppe in Kerpen zu gründen, gefasst wurde. Die
Vorbereitungen liefen nach diesem Besuch auf Hochtouren und schnell wurde allen
klar, dass die Kostüme nicht einfach herzustellen waren. Da die Kostüme für
einen längeren Zeitraum als bloß eine Karnevalssession gedacht waren,
investierten wir viel Zeit und Geld in die Herstellung von professionellen
Kostümen, die teils bei einem richtigen Lederdesigner angefertigt wurden. Am
10. November 2002 war es dann endlich soweit. 22 zukünftige Hunnenmitglieder
trafen sich in der Gaststätte „Theo Wirtz“ in Kerpen auf der Kölnerstraße, um
die „1. Kerpener Hunnenhorde“ zu gründen. Dieser Tag geht als Gründungstag
unseres Vereins ein und ist somit der offizielle Beginn von unseren
Aktivitäten. An diesem Nachmittag wurde dann auch der erste Vorstand einstimmig
gewählt. Der Vorstand setzte sich nun wie folgt zusammen:
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1. Vorsitzender:
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Rolf Kanehl,
Hahnenstraße 105,
50171 Kerpen
Tel. 02237 - 52354
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2. Vorsitzender:
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Marcel Kassel
Neue Pforte 30
50171 Kerpen,
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Kassierer:
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Klaus Dieter Frohmann
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Schriftführer:
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Helmut Frach
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Beisitzer
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Werner Hoyer
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In den darauf folgenden Wochen haben wir uns durch
Bücher, Filme und Internet über das Leben der Hunnen und ihren König „Attila“
informiert um diese so realitätsnah wie möglich zu repräsentieren. Eine Woche
später wurde bei der ersten Vorstandssitzung eine vorläufige Satzung festgelegt
und man klärte die karnevalistische Richtung. Neben einem großen,
selbstgebauten Festwagen sollte auch eine Fußgruppe im Rosenmontagszug als
Kerpener Hunnenhorde teilnehmen. Rosenmontag 2003 trafen sich mittlerweile 35
Hunnen im Garten des 1. Vorsitzenden. Man ernannte Rolf Kanehl zum Hunnenhordenführer.
In seinem Amt weihte Drekon Angela Kurm zur Schamanin der Hunnenhorde und
taufte sie auf den Namen „Amuri“. Diese erheiterte die Horde mit ihrem wilden
Gesang und ihrem teuflischen Feuerzauber. Danach wurden der Vorstand und die
jüngsten Hunnenkrieger getauft und erhielten ihre heiß begehrten Hunnennamen.
Nun konnte die „1. Kerpener Hunnenhorde“ zur ersten Schlacht im Kerpener
Rosenmontagszug ziehen. Man feierte den Umzug durch Kerpen gemeinsam und zog
anschließend nach der ersten Schlacht wieder beim Hunnenhordenführer Drekon im
Hunnenhauptquartier zu einem Schlachtfest mit Spanferkel, Putenbraten, diversen
Salaten und ausreichend Gerstensaft ein. An diesem denkwürdigen Abend wurde
beschlossen, dass man sich gemeinsam am nächsten Tag wieder treffen würde, um
den Nubbel zu huldigen und ihn kollektiv zu verbrennen. So entstand auch unsere
traditionelle Nubbelverbrennung am Veilchendienstag. Im Zinksarg wurde der
Nubbel in einem Trauerzug mit Trommeln, Trompeten und Pechfackeln zu unserem
Vereinsheim getragen. Der Hunnenhordenführer Drekon hielt die Trauerrede und
die Schamanin Amuri vertrieb mit ihren übernatürlichen Kräften die bösen
Geister, um dem Nubbel seine letzte Ehre zu erweisen. Anschließend brannte der
Nubbel lichterloh.
Seit dem 30. Mai 2003 ist der Verein im Amtsgericht
Kerpen offiziell eingetragen und darf sich seitdem „1. Kerpener Hunnenhorde
e.V.“ nennen.Seit dem 16. November 2004 sind wir Mitglied im
„Festkomitee der Stadt Kerpen e.V. 1980“.Im Januar 2005 fand unser erster Neujahrsempfang im
Vereinsheim „Keglerheim Kerpen“ statt.Seit 2006 lassen wir regelmäßig Blut in Blutspendezentrale
der Uniklinik zu Köln und spenden den Erlös für wohltätige Zwecke.
Homepage: 1. Kerpener Hunnenhorde e.V.
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